Wir begreifen Schule als ein demokratisches Gemeinwesen und wünschen uns, dass die Kinder lernen, selbstbestimmt zu lernen und ihre Bedürfnisse und Interessen artikulieren und vertreten können. Sie sollen respektvoll mit ihren Mitmenschen umgehen.

Daher halten wir es für wichtig, dass die Schüler*innen von Anfang an demokratische Umgangsformen erleben: wenn über Regeln und Rituale verhandelt wird, sollen alle, die davon betroffen sind, auch beteiligt sein. Die Regeln und Strukturen, die das Zusammenleben der Schulgemeinschaft gestalten, entwickeln wir gemeinsam. Wir probieren aus, ob sich Regeln im Alltag bewähren und suchen bei Konflikten gemeinsam nach Lösungen. Die Botschaft ist: Du zählst hier, du kannst etwas, du wirst ernst genommen und kannst wirksam sein.

Ein wichtiges Gremium ist die Schulversammlung. Den Schüler*innen als auch Lernbegleiter*innen wird dort Raum gegeben, selbstbestimmt und demokratisch Probleme, Lösungen und Vorhaben zu besprechen und anzugehen. Jeder kann sein Thema/Anliegen in die Schulversammlung einbringen, damit gemeinsam darüber entschieden wird. Dabei gilt das Prinzip: eine Person – eine Stimme.

Zur Gestaltung einer Schule nach demokratischen Leitlinien gehört auch die Einbeziehung der Eltern in den Schulalltag. Engagement und Einbeziehung der Eltern, z.B. bei Projekten oder Schulfesten, wünschen wir uns und fördern wir.

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